Top 10 Sehenswürdigkeiten Paris

 

Eiffelturm

Paris – Die Stadt der Liebe, der Mode und der Haute Cuisine. Lass dich von ihrem Charme verzaubern, denn Paris ist perfekt um einmal dem Alltag zu entfliehen. Ein Spaziergang entlang der Seine mit anschließenden Petit Fours in einem der süßen Straßencafés, sowie einem Besuch auf dem Eiffelturm sind Pflicht bei einem Pariser Städtetrip. Allerdings hat die Stadt noch viel mehr zu bieten. Damit deine Reise unvergesslich wird und du jede Facette kennen lernst, hat die Animod Redaktion eine Liste der Top 10 Sehenswürdigkeiten für dich zusammengestellt.

  1. Eiffelturm
  2. Basilika Sacré-Cuœr (Montmartre)
  3. Arc de Triomphe
  4. Notre Dame
  5. Obelisk von Luxor
  6. Louvre Museum
  7. Centre (Georges) Pompidou
  8. Panthéon
  9. Jardin des Tuileries
  10. Hôtel des Invalides

 1. Eiffelturm

Paris Eiffelturm

Das Herzstück und Wahrzeichen der Stadt ist der Eiffelturm, welcher vor allem von unten mit seinen 324 m sehr imposant aussieht. Errichtet wurde er im 7. Arrondissement am nordwestlichen Ende der Champ de Mars, in der Nähe der Seine. Der Eisenfachwerkturm wurde zwischen 1887 und 1889 für eine Weltausstellung gebaut und war somit lediglich ein modernes Bauwerk ohne Funktion. Er diente bloß als Eingangstor der früheren Weltausstellung und Aussichtspunkt, da es damals der größte Bau der Welt war. Denn es lässt sich der Eiffelturm nicht nur von unten bestaunen, sondern seine drei verschieden hohe Aussichtsplattform bietet einen atemberaubenden Ausblick über Paris. Vor allem bei Nacht, wenn überall funkelnde Lichter die Straßen und Gärten beleuchten spürt man besonders die romantische Atmosphäre dieser Stadt. Auf die erste und zweite Etage gelangt man über Treppen, doch wenn man den exklusivsten Blick über paris erhaschen möchte gelangt man nur mit dem Aufzug auf die dritte und höchste Aussichtsplattform.

2. Basilika Sacré-Cuœr (Montmartre)

MontmatresMontmartre ist ein Muss für alle Paris Besucher. Das Viertel ist eines der beliebtesten und wird als Künstlerviertel bezeichnet, da im 19. und 20. Jahrhundert unzählige bekannte Künstler dort lebten. Bis heute befinden sich zahlreiche Ateliers in der Gegend, welche sich im 18. Arrondissement befindet. Während man durch die kleinen kopfsteingepflasterten Gassen schlendert, trifft man überall Straßenkünstler an, findet versteckte Weinberge und romantische Cafés. Das Viertel erstreckt sich über einen Hügel und oben angekommen auf dem butte Montmartre, befindet sich die Basilika Sacré-Cuœr. Dies ist eine römisch-germanische Wallfahrtskirche die im neobyzantinischen Stil gebaut und 1914 fertiggestellt wurde. Den Ausblick, den du dort bekommst, ist einzigartig. Zudem befindet sich an der Decke der Basilika das größte in Frankreich zu findende Mosaik, das “mosaïque du Christ en gloire“.

3. Arc de Triomphe – Triumphbogen

Arc de Triomphe

Kleiner Tipp – Wenn du den größten Torbogen der Welt besuchst, mach dies abends um 18.30, denn um diese Uhrzeit wird die “Flamme de la nation” symbolisch neu entflammt. Diese brennt seit dem 11. November 1923 ununterbrochen und ehrt alle diejenigen, die für Frankreich im Krieg gestorben sind. In Gedenken an die nicht identifizierten Soldaten des Ersten Weltkrieges befindet sich seit 1920 das “Grab des unbekannten Soldaten” unter dem Triumphbogen. Auf jeden Fall einen Besuch wert, vor allem da die Champs-Élysées, Paris’ bekannteste Einkaufsstraße, unlängst entfernt ist.

4. Notre Dame

Notre Dame

Eine weitere imposante Sehenswürdigkeit und Teil des historischen Erbes der Hauptstadt, die kein Urlauber missen darf ist die Kathedrale Notre-Dame, fertiggestellt im 13. Jahrhundert. Besonders auffallend sind die flachen Dächer der Türme des gothischen Bauwerkes, denn es sieht aus, als ob dort der Bau nicht beendet wurde. Auch die bunten Kirchenfenster mit ihren Fensterrosen sind ein Eyecatcher. Durch den Roman “Der Glöckner von Notre dame”, geschrieben von Victor Hugo, wurde das Bauwerk später weltberühmt, zuvor jedoch krönte sich Napoleon 1804 selbst zum Kaiser. Über stilvoll und aufwendig verzierte Brücken erreicht man die “Ile de la cité”, dem ältesten Viertel von Paris, einer Insel in Mitten der Seine. Dort kann man liebevoll zusammengestellte Blumenbouquets auf dem “Marché aux fleurs”, Paris bekannteste Blumenläden, erwerben oder ein leckeres Eis in der legendären “Glacier Berthillon” genießen. Aber nicht vergessen – In der Mitte der Insel befindet sich auch “la cathédrale Notre Dame”!

5. Obelisk von Luxor

Obelisk von LuxorMan mag es kaum glauben, aber der “Obelisque de Luxor” der eines der bekanntesten Pariser Monumente ist, kommt ursprünglich gar nicht aus der französischen Hauptstadt. Der 23,5 m hohe und 230 Tonnen Schwere Monolith, bestehend aus Granit, wurde im 13. Jahrhundert vor Christi von Ramses II in Ägypten erbauen lassen. An gleicher Stelle wurde ein zweiter identischer Monolith errichtet. Erst seit 1836 befindet sich einer der beiden Obelisken an seiner heutigen Stelle, dem Place de la Concorde auf der Axe historique, zwischen dem Louvre und der Grande Arche. Sorgfältig eingemeißelte Hieroglyphen schmücken die Fassade und erzählen vom ruhmreichen Sieg Ramses II.

 

 

 

6. Louvre Museum

LouvreWer wollte nicht einmal ein Bild mit dem wahrscheinlich weltbekanntesten Gemälde haben: der Mona Lisa von Leonardo Da Vinci? Dann besuche den Louvre, eines der bekanntesten Kunstmuseen der Welt. In der ehemaligen Residenz der französischen Könige, im “Palais du Louvre”, begann der französische König Franz I. (1515-1547) im 16. Jahrhundert Gemälde und Kunstwerke zu sammeln. Diese Sammlung wurde über mehrere Jahrhunderte auf bis zu 35.000 Werke vergrößert und das heutige Musée du Louvre ist entstanden. Nicht zu übersehen sind die großen Glaspyramiden im Innenhof des Louvre, von der eine als Eingang dient. Trotz des anfänglichen Spotts der Pariser nach dem Bau der Pyramiden (1981-1999) sind diese zu einem der Wahrzeichen geworden und hinterlassen einen überwältigenden Eindruck.

7. Centre (Georges) Pompidou

Centre PompidouDas Centre Pompidou ist im Gegensatz zum Louvre ein modernes Kunstmuseum und entspricht ganz und gar nicht dem Pariser Baustil. Die vielen Rohre und die Rolltreppe, die außerhalb des Gebäudes verlaufen, fallen direkt ins Auge und deuten auf die Moderne hin. Entworfen wurde das Architekturwunder von Renzo Piano und Richard Rogers, im Auftrag des damaligen Präsidenten Georges Pompidou, und beherbergt das Nationalmuseum für Moderne Kunst mit einer beachtlichen Kunstsammlung des 20. und 21. Jahrhunderts. Werke der Künstler wie Picasso, Andy Warhol und Nikki de Saint Phalle können hier bestaunt werden. Allerdings hat das Museum noch viel mehr zu bieten, denn im Zentrum für Industriedesign befindet sich Bibliothèque Publique d’Information (BPI), das Musik Forschungszentrum IRCAM, eine Kinderwerkstatt, verschiedene Kino-, Theater- und Vortragssäle ebenso wie eine Buchhandlung. Hier ist bestimmt für jeden etwas dabei.

8. Panthéon

Panthéon ParisPanthéon bedeutet auf Deutsch so viel wie “einem Tempel ähnliche Gedächtnis- und Begräbnisstätte nationaler Persönlichkeiten”. Diese Übersetzung beschreibt adäquat das Pariser Panthéon, welches als Begräbnisstätte französischer Berühmtheiten seit der Französischen Revolution dient. Ursprünglich sollte eine Kirche entstehen, gewidmet an die heilige Patronin von Paris. Heute findest du hier jedoch die Gräber von Persönlichkeiten wie unter anderem Philosoph Voltaire, dem Schriftsteller Jean-Jacque Rousseau, und der Physikerin und Nobelpreisträgerin Marie Curie. Der gotische Bau ist besonders im Inneren unverkennbar, denn eindrucksvolle Säulen ragen empor und die Decke ist geschmückt mit kunstvollen Malereien und Verzierungen. Nicht zu vergessen das “Foucaultsche Pendel”, welches die eigentliche Sensation ist und die Erdrotation misst. Fraglos ist das Panthéon ein Highlight für jeden Urlauber.

9. Jardin des Tuileries

Jardin des TuileriesNicht nur eindrucksvolle Bauwerke können in Paris besichtigt werden, sondern auch in der Natur ließen die Einwohner der Stadt sich Prachtstücke entwerfen. Königin Katharina von Medici ließ sich 1564 den Jardin des Tuileries im Stil der italienischen Renaissance errichten, der sich zwischen dem Place de la Concorde und dem Louvre über 25 Hektar erstreckt. Im 17. Jahrhundert entstand sein heutiges Erscheinungsbild des Parks, dank des berühmten königlichen Gärtners Andre Le Nôtre. Im Garten selbst lassen sich einige Kunstwerke finden, wie Statuen von Giacometti und dem Baum der Vokale. Ein Spaziergang durch den Park sowie die beiden Wasserbecken laden ein, sich nach einer langen Stadttour bei einem Eis zu entspannten.

10. Hôtel des Invalides

Hôtel des Invalides

Um kriegsverletzten und berufsunfähigen Soldaten eine Herberge zu geben, ließ der “Sonnenkönig” König Ludwig XIV. 1670 das Hôtel des Invalides errichten. Nach einem sechs Jahre langem Bau zogen hier Kriegsveteranen ein und es diente als Krankenhaus und Hospiz. Hier wurde sich um sie kümmern und Ihnen wurde ein geregeltes Leben geboten. Wenn du heute das Hôtel des Invalides besuchst, kannst du drei Militärmuseen, wie das Armeemuseum, ebenso die Soldatenkirche Saint Louis des Invalides sowie den Invalidendom in dem das Grab von Napoleon Bonaparte steht, besichtigen. Insgesamt ist dies ein gewaltiges Gebäude mit einer 200 m breiten Fassade über dessen Eingang ein in Stein gehauenes Symbol des “Sonnenkönigs” zu sehen ist.

 

 

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.